Terrassenbau Beton
Beim Terrassenbau auf Beton werden Terrassenplatten auf einer Betonplatte verlegt oder direkt auf ihr befestigt. Diese Methode bietet eine besonders stabile Grundlage und schützt verlegte Terrassenplatten langfristig vor Frostschäden und Setzungen.
Wissenswertes zum Terrassenbau mit Beton
- Terrassenplatten auf Beton verlegen ist eine der dauerhaftesten Methoden im Terrassenbau
- Gängige Materialien: Naturstein, Feinsteinzeug, Quarzit und Terrassenplatten aus Beton
- Als Alternative gelten WPC Terrassendielen und Holzterrassen auf einer Unterkonstruktion
- Ein ausreichendes Gefälle von mindestens 2 % muss bereits beim Betonieren eingehalten werden, damit Wasser gleichmäßig abfließen kann
- Terrassenplatten können im Mörtelbett, mit Flexkleber oder auf Stelzlagern verlegt werden
Unterkonstruktion und Betonplatte vorbereiten
- Aushub auf ca. 30 bis 40 cm Tiefe, dann Kies als Drainageschicht einbringen
- Kiesschicht mit einer Rüttelplatte gleichmäßig verdichten
- Betonplatte mit Bewehrung gießen, mindestens 5 cm dick, bei stark beanspruchten Flächen 10 bis 15 cm
- Gefälle bereits in der Schalung anlegen, damit Sickerwasser später zuverlässig abfließen kann
- Randeinfassung vor dem Verlegen der Terrassenplatten setzen
Terrassenplatten verlegen: Drei Methoden im Überblick
- Mörtelbett: Ausgleichsschicht aus Drainagemörtel aufbringen, Terrassenplatten mit Gummihammer einklopfen und mit Wasserwaage ausrichten
- Flexkleber: Terrassenplatten direkt auf der Betonplatte befestigen, Fugenkreuze für gleichmäßige Abstände beim Verlegen verwenden
- Stelzlager verlegen: Stelzlagern ermöglicht eine schwimmende Verlegung, Plattenlager sind höhenverstellbar und Platten lassen sich einzeln heben
- Bei allen Methoden: Platten eben zueinander ausrichten und Gefälle eingehalten prüfen
- Beim Verlegen stets auf korrektes Fugenmaterial und ausreichende Wasserableitung achten
Kosten sparen beim Terrassenbau
- Eigenleistung beim Aushub und Verdichten der Unterkonstruktion reduziert die Gesamtkosten deutlich
- Terrassenplatten aus Beton sind günstiger als Naturstein oder Feinsteinzeug
- Verlegung im Splittbett ist kostengünstiger als das Betonieren einer neuen Betonplatte
- Gute Planung mit Schnur, Wasserwaage und korrektem Gefälle von Beginn an verhindert teure Nacharbeiten
- Wer eine einfache Terrasse auf bestehender Betonplatte selbst bauen möchte, spart zusätzliche Montagekosten
Zusammenfassung
- Terrassenplatten auf Beton verlegen erfordert eine sorgfältige Unterkonstruktion und ein Gefälle von mindestens 2 %
- Mörtelbett, Flexkleber und Stelzlager sind die drei gängigen Methoden zur Verlegung der Terrassenplatten
- Gummihammer, Wasserwaage, Fugenkreuze und Fugenmaterial gehören zur Grundausrüstung beim Verlegen
- Imprägnierung und richtiges Fugenmaterial schützen vor Ausblühungen und Frostschäden
- Wer beim Terrassenbau gut plant, spart langfristig Kosten und vermeidet Schäden am Belag




